So bereitet sich Langenfeld auf den demografischen Wandel vor

Die Stadt wird älter und handelt

Langenfeld verändert sich. Bereits rund ein Drittel der Einwohnerinnen und Einwohner ist 60 Jahre oder älter, Tendenz steigend. Während die Gesamtbevölkerung weitgehend stabil bleibt, wächst der Anteil älterer Menschen kontinuierlich.

Der Demografiebericht 2025 zeigt: diese Entwicklung ist langfristig. Weniger junge Menschen, mehr Seniorinnen und Senioren – darauf muss sich die Stadt einstellen.

 

Mehr als Statistik: Konkrete Antworten auf den Wandel

Der Bericht bleibt nicht bei Zahlen stehen. Langenfeld setzt bereits zahlreiche Projekte um, um älteren Menschen ein selbstbestimmtes Leben im vertrauten Umfeld zu ermöglichen.

Im Mittelpunkt stehen Beratung, Begegnung und Teilhabe. Ziel ist es, frühzeitig Strukturen zu schaffen, die Einsamkeit vorbeugen und Unterstützung im Alltag bieten.

 

L-11-Berghausener-Blumentopf

 

Beratung ohne Hürden: Hilfe kommt ins Viertel

Eine zentrale Rolle spielt das Seniorenbüro. Es berät zu Pflege, Wohnen, Demenz, Schwerbehinderung und unterstützt bei Anträgen.

Neu ist das „Seniorenbüro mobil“, das Beratung direkt in die Stadtteile bringt. Damit sollen insbesondere Menschen erreicht werden, die den Weg ins Rathaus scheuen oder nicht mobil sind.

 

Begegnung statt Einsamkeit: Kleine Ideen mit großer Wirkung

Mit Projekten wie der „Plauderbank Bruno“ schafft die Stadt niedrigschwellige Treffpunkte. Wer sich dort hinsetzt, signalisiert Gesprächsbereitschaft. Ergänzt wird das Angebot durch Stadtteiltreffs und ehrenamtliche Initiativen, die soziale Kontakte fördern.

 

Aktiv bleiben nach dem Berufsleben

Ein weiterer Schwerpunkt sind die ZWAR-Gruppen („Zwischen Arbeit und Ruhestand“). Sie bieten Menschen nach dem Berufsleben Raum für Austausch, neue Interessen und gemeinsames Engagement. Vorträge, Ausstellungen und neue Interessengruppen zeigen, wie vielfältig das Angebot ist.

 

Ehrenamt als tragende Säule

Die Stadt setzt stark auf Vernetzung und freiwilliges Engagement. Veranstaltungen wie der „Markt der VielfALT“ machen Angebote sichtbar und stärken das Miteinander in den Stadtteilen. So entstehen stabile Strukturen, die langfristig wirken.

 

Der Blick nach vorn: Was 2026 geplant ist

Für das neue Jahr plant die Stadt die Weiterentwicklung der i-Punkte als wohnortnahe Anlaufstellen, neue Projekte zum Abbau von Schwellenängsten, eine Zukunftswerkstatt mit Kooperationspartnern sowie weitere Maßnahmen zur Förderung von Teilhabe und Ehrenamt.

 

Der Bericht macht deutlich: Langenfeld will gestalten und nicht nur abwarten. Mit klarer Analyse und konkreten Projekten arbeitet die Stadt daran, gute Bedingungen für ein aktives, selbstbestimmtes Leben im Alter zu schaffen.

 

Bericht: LT

Foto: anzeiger24.de

 

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