Karneval 2026 im Kreis Mettmann: Nur wenige Jecke randalierten

Polizeibilanz: Alkoholkontrollen, Beleidigungen, ein verlorener Sohn und ein Unfall

Das Wetter war durchwachsen, doch das hat die Feierlaune der Jecken im Kreis Mettmann am Karnevals-Höhepunktwochenende nicht getrübt. Auch die Polizei „zieht eine überwiegend positive Bilanz und bedankt sich für den ruhigen Einsatzverlauf“, heißt es in der Abschlusserklärung.

Dennoch gab es ein paar wenige Einzelfälle, in denen die Beamten eingreifen mussten.

 

Unbenannt-17-Beulen

 

Ratingen

Am Tulpensonntagabend, 15. Februar 2026, sind im Bereich der Speestraße zwei Gruppen aneinandergeraten. Als die Beamten einschritten, wurden auch sie beleidigt. Ein Narr wurde in Gewahrsam genommen.

Bei einer weiteren Streitigkeit erteilten die Polizistinnen und Polizisten zwei Platzverweise.

 

Haan

Nach dem Umzug – ebenfalls am Sonntag – gab es gegen 17:30 Uhr einen Einsatz an einem Café an der Kaiserstraße. Ein stark alkoholisierter Mann hatte dort randaliert und Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen geleistet. Die Polizistinnen und Polizisten leiteten ein Verfahren gegen den 35-jährigen Haaner ein.

 

Langenfeld

Beim Altweiber-Auftakt am 12. Februar 2026 musste die Polizei vier Platzverweise aussprechen.

Für eine Person endete der Karnevalssamstag, 14. Februar 2026, vorzeitig im Polizeigewahrsam.

 

Der glanzvolle Lichterzug in Reusrath wurde von einem Verkehrsunfall überschattet. Glücklicherweise wurde der Kradfahrer nur leicht verletzt. Allerdings sorgte der Vorfall vor Beginn des Umzuges um 16:30 Uhr zu einer Beeinträchtigung des Anreiseverkehrs, da die Trompeter Straße für die Dauer der Unfallaufnahme kurzfristig gesperrt wurde.
Der Umzug selber verlief friedlich.

Nach Abschluss des Zuges musste die Trompeter Straße in Höhe der Wiesenstraße und die Opladener Straße in Höhe der Grünewaldstraße für den Fahrzeugverkehr, mit Ausnahme des öffentlichen Personennahverkehrs, für circa eine Stunde gesperrt werden.

Die Polizei erteilte insgesamt drei Platzverweise.

 

Monheim

Beim Rosenmontagszug in Monheim am Rhein am 16. Februar 2026 wurde ein acht-jähriger Junge in Obhut genommen, der kurzfristig den Anschluss an seine Familie verloren hatte. Das Ordnungsamt übergab den Jungen an seinen Onkel.

 

Im gesamten Kreisgebiet wurden rund 400 Kontrollen im Straßenverkehr durchgeführt. In zehn Fällen konnten die Beamten Alkoholverstöße feststellen und leiteten Ermittlungsverfahren ein. In elf Fällen wurden Verfahren wegen des Verdachts des Fahrens unter Drogeneinfluss eingeleitet. Insgesamt acht Führerscheine wurden in diesem Zusammenhang sichergestellt.

 

Quelle: Kreispolizei Mettmann
bearb. KA
Foto: anzeiger24.de

 

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