Schwere Verletzungen nach >Dooring< -Unfall

Dramatischen Folgen für 69-jährigen Radfahrer

Ein kurzer Augenblick der Unaufmerksamkeit hat am Montagvormittag, 23. Februar, in Langenfeld zu einem schweren Verkehrsunfall geführt. Ein 69-jähriger Radfahrer erlitt dabei erhebliche Verletzungen und musste im Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

Autotür öffnet sich – Radfahrer stürzt

Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mann gegen 11 Uhr mit seinem Fahrrad auf der Straße „Auf dem Sändchen“ in Richtung Turnierstraße unterwegs. In Höhe der Hausnummer 24 öffnete der 83 jährige Fahrer eines am rechten Fahrbahnrand abgestellten Mercedes plötzlich die Fahrertür. Der Radfahrer konnte nicht mehr ausweichen, prallte gegen die Tür und stürzte zu Boden. Rettungskräfte versorgten den Verletzten vor Ort und brachten ihn anschließend zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

 

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Polizei warnt vor unterschätzter Gefahr

Der Unfall reiht sich in eine Serie sogenannter „Dooring“-Unfälle ein, bei denen Radfahrende durch unbedacht geöffnete Autotüren zu Schaden kommen. Die Polizei nutzt den Vorfall, um erneut auf diese oft unterschätzte Gefahr hinzuweisen. Wer aus einem geparkten Fahrzeug aussteigt, sollte sich immer durch einen Blick über die Schulter vergewissern, dass sich kein Rad nähert.

Ein einfacher Griff kann Leben schützen

Zusätzliche Sicherheit bietet eine einfache Technik: der sogenannte „Holländische Griff“. Dabei wird die Autotür mit der weiter vom Türgriff entfernten Hand geöffnet. Der Körper dreht sich automatisch nach hinten, das Sichtfeld erweitert sich – und Radfahrende werden leichter wahrgenommen.

bearb. GT
Quelle: Kreispolizeibehörde Mettmann