
Oftmals pünktlich – oder auch nicht? Gute Anbindungen – oder auch nicht? Faire Preise – oder auch nicht? Zum Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) haben viele Fahrgäste ihre eigenen Meinungen und Erfahrungen. Der Kreis Mettmann will es nun genauer wissen und erfragt über eine Onlinebeteiligung: Was könnte verbessert werden? Einschätzungen, Bedarfe und Wünsche zum Nahverkehr können bis zum 31. März 2026 unter www.jetzt-mitmachen.de/nvp-kme/ mitgeteilt werden.
„Hintergrund ist die Neuaufstellung des Nahverkehrsplans bis 2028 mit dem Ziel, den ÖPNV im Kreis Mettmann weiterzuentwickeln“, erklärt die Kreisbehörde.
Wie funktioniert die Befragung?
Über eine interaktive Karte können konkrete Hinweise und Anregungen zum ÖPNV-Angebot verortet und beschrieben werden. „Je mehr Personen an der Onlinebefragung teilnehmen, desto besser kann bei der Planung auf die Bedürfnisse der Menschen eingegangen werden“, heißt es weiter. „Alle Beiträge aus der Kartenanwendung werden zur Neuaufstellung des Nahverkehrsplans gesichtet, evaluiert und mit anderen Anregungen verglichen. Aus den Rückmeldungen werden Schwerpunkte abgeleitet und – wenn möglich – zu Maßnahmen weiterentwickelt.“
Auch die Wirtschaftlichkeit und die finanziellen Handlungsspielräume der kreisangehörigen Städte sollen berücksichtigt werden.
Im Nahverkehrsplan für die Entwicklung des ÖPNV im Kreis Mettmann wird festgelegt, welche Qualität der öffentliche Personennahverkehr (Busverkehr) in diesem Bereich aufweisen soll, um attraktiv für bestehende und neue Fahrgastgruppen zu sein.
Der Nahverkehrsplan enthält Festlegungen zum Angebot: Linien, Betriebszeiten, Takte, Umsteigeverknüpfungen. Er formuliert und prüft Ziele für die Ausgestaltung eines barrierefreien ÖPNV-Systems und wird regional koordiniert und mit weiteren Mobilitätsprojekten verzahnt.
Der Kreis Mettmann ist als sog. ÖPNV-Aufgabenträger gesetzlich (§ 8 und 9 ÖPNVG NRW) dazu verpflichtet, für sein Gebiet einen Nahverkehrsplan aufzustellen, regelmäßig zu überprüfen und bei Bedarf fortzuschreiben bzw. neu aufzustellen.
Quelle: Kreis Mettmann
bearb: KA
Foto: anzeiger24.de