CDU hinterfragt Personalausstattung des Betriebshofs

Reichen die Kapazitäten für Grünflächen, Spielplätze und Sportanlagen aus?

Mit der personellen Ausstattung des städtischen Betriebshofes beschäftigt sich eine Anfrage der CDU-Fraktion, die auf der kommenden Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 9. Juni beraten werden soll. Die Fraktion möchte wissen, ob die vorhandenen personellen Ressourcen ausreichen, um die Aufgaben rund um Stadtgrün, Spielplätze, Bewegungsflächen und Sportanlagen dauerhaft in angemessener Qualität zu erfüllen.

CDU sieht wachsende Anforderungen

Die CDU verweist auf steigende Anforderungen an den Betriebshof. Neben der Pflege öffentlicher Grünflächen und des Straßenbegleitgrüns gehören auch die Unterhaltung von Spiel- und Bewegungsflächen, Sportanlagen sowie Aufgaben zur Sauberkeit und Ordnung im Stadtbild zum Aufgabenspektrum.

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Die Fraktion fragt unter anderem nach möglichen Arbeitsrückständen, deren Ursachen sowie dem Bedarf an zusätzlichem Personal. Als Beispiel nennt sie den Zustand des Kunstrasenplatzes in Reusrath, bei dem Fotos einen deutlichen Verschleiß des Belags dokumentieren.

Verwaltung sieht keinen strukturellen Engpass

Die Stadtverwaltung bewertet die Situation anders. Zwar hätten Umfang und Komplexität der Aufgaben in den vergangenen Jahren zugenommen. Die gesetzlichen und kommunalen Pflichtaufgaben könnten jedoch weiterhin ordnungsgemäß erfüllt werden.

Zeitliche Verschiebungen einzelner Maßnahmen seien gelegentlich durch saisonale Belastungsspitzen, personelle Ausfälle oder zusätzliche Projekte bedingt. Einen strukturellen Personalmangel sieht die Verwaltung derzeit jedoch nicht.

Kunstrasenplatz und laufende Stellenbesetzungen

Beim Kunstrasenplatz in Reusrath führt die Verwaltung die Schäden auf die intensive Nutzung der vergangenen Jahre sowie mögliche Materialprobleme zurück. Deshalb sei eine vollständige Sanierung erforderlich. An einer Lösung werde bereits seit 2025 gearbeitet.

Im Übrigen laufen nach Angaben der Stadt mehrere Stellenbesetzungsverfahren im Betriebshof und angrenzenden Bereichen. Dadurch werde eine Entlastung der vorhandenen Personalstruktur erwartet.

Zusätzliche Stellen derzeit nicht vorgesehen

Vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltslage sieht die Verwaltung aktuell keine Notwendigkeit für weitere Stellen. Zusätzliche dauerhafte Personalaufstockungen müssten im Rahmen künftiger Haushaltsberatungen gegen andere Aufgabenbereiche abgewogen werden.

Quelle: Stadt Langenfeld
Bericht: LT

Fotos/Video: anzeiger24.de – mit KI-verändert


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