
In der kommenden Sitzung des Langenfelder Sportausschusses wird über die Verteilung der Sportpauschale 2026 entschieden. Für das Jahr stehen den lokalen Sportvereinen insgesamt 40.000 Euro zur Verfügung. Die Summe ergibt sich aus haushaltstechnischen Vorgaben und liegt deutlich unter dem beantragten Gesamtvolumen.
Denn die vier eingereichten Anträge summieren sich auf rund 225.000 Euro. Eine vollständige Finanzierung aller Maßnahmen ist damit nicht möglich.
Diese Anträge liegen vor
- Der Tennis Club Grün-Weiß Langenfeld beantragt rund 71.000 Euro für die Erneuerung der Zaunanlage sowie die Sanierung der WC-Anlagen.
- Die SG Langenfeld 92/72 möchte etwa 97.000 Euro für die dringend notwendige Sanierung des Hallenbodens im Bewegungszentrum einsetzen. Der Boden stammt aus dem Jahr 1998 und weist deutliche Verschleißerscheinungen auf.
- Der Langenfelder Tennisclub 76 beantragt rund 47.000 Euro für die Grundsanierung seines Center-Courts. Hier sind unter anderem Drainagearbeiten erforderlich.
- Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Langenfeld-Immigrath stellt einen Antrag über 10.000 Euro zur Dachsanierung des 50-Meter-Schießstandes.
Verwaltung schlägt Verteilung auf zwei Jahre vor
Da der Fördertopf die beantragten Summen deutlich unterschreitet, hat die Verwaltung einen Vorschlag erarbeitet. Demnach sollen 2026 insgesamt 40.000 Euro wie folgt verteilt werden:
- TC Grün-Weiß Langenfeld: 11.000 Euro
- SG Langenfeld: 11.000 Euro
- Langenfelder Tennisclub 76: 11.000 Euro
- St. Sebastianus Schützen Immigrath: 7.000 Euro
Für drei Vereine – TC Grün-Weiß, SG Langenfeld und LTC 76 – ist zusätzlich vorgesehen, auch 2027 jeweils weitere 11.000 Euro bereitzustellen. Voraussetzung ist jedoch die tatsächliche Zuweisung der Sportpauschale durch das Land NRW.
Entscheidung steht noch aus
Ob dieser Vorschlag umgesetzt wird, entscheidet der Sportausschuss in seiner Sitzung. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht; die Vergabe erfolgt im Rahmen der verfügbaren Mittel.
Damit steht fest: Der Bedarf der Vereine ist hoch – der finanzielle Spielraum der Stadt dagegen begrenzt. Nun liegt es am Ausschuss, wie die Mittel verteilt werden.
Bericht: LT
Foto: anzeiger24.de
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