
Die Autorin Rebekka Endler nimmt ihr Publikum mit auf eine ebenso unterhaltsame wie kritische Reise durch die Ursprünge und Mechanismen gesellschaftlicher Machtstrukturen. In ihrem aktuellen Buch „Witches, Bitches, It-Girls“ geh sie auf Spurensuche durch das System Patriarchat. Dabei beleuchtet sie unterschiedliche Epochen und Themenfelder – von Kunst und Romantik bis hin zu modernen Phänomenen wie Social Media, Rollenbildern im Netz oder gesellschaftlichen Konflikten rund um Gleichberechtigung.
Alte Mythen, neue Trends
Ein zentrales Anliegen der Autorin ist es, scheinbar selbstverständliche Bilder zu hinterfragen: Warum sind romantische Idealvorstellungen noch immer so präsent? Weshalb erleben traditionelle Lebensentwürfe ein Comeback? Und welche Rolle spielen moderne Inszenierungen von Weiblichkeit in digitalen Medien? Mit pointiertem Humor und klarer Haltung zeigt sie, wie solche Narrative entstehen – und warum sie sich bis heute halten.
Zwischen Analyse und Aufbruch
Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorn: Wer die Mechanismen hinter diesen Mustern versteht, kann sie auch verändern. Die Lesung will daher nicht nur analysieren, sondern auch zum Nachdenken und Diskutieren anregen. Die Veranstaltung findet am Freitag, 17. April, um 19 Uhr in der Stadtbibliothek Langenfeld statt. Organisiert wird der Abend in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsstelle. Der Eintritt beträgt 12 Euro und beinhaltet kleine kulinarische Angebote. Aufgrund begrenzter Plätze wird eine vorherige Anmeldung empfohlen unter 02173/7944242 und unter stadtbibliothek@langenfeld.de.
bearb. GT
Quelle: Stadt Langenfeld
Foto: Archiv anzeiger24.de
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