Sternsinger bringen Segen ins Rathaus

Kinder sammeln für Bildung und Kinderrechte

Auch 2026 machten sich die Sternsinger der katholischen Gemeinden St. Josef und St. Martin auf den Weg zum Rathaus, um der Stadtverwaltung den symbolischen Neujahrssegen zu überbringen. Im Eingangsbereich wurden die als Heilige Drei Könige verkleideten Kinder und Jugendlichen von Bürgermeister Gerold Wenzens herzlich empfangen. Mit einem Aufkleber brachten sie die Segensformel „20*C+M+B+26“ an der Tür an – ein sichtbares Zeichen für Schutz und Zuversicht im neuen Jahr. Begleitet wurde die Aktion von einem vorgetragenen Lied.

 

Einsatz für ein wichtiges Hilfsprojekt

Doch der Besuch hatte nicht nur einen feierlichen Charakter. Die engagierten Sternsinger nutzten die Gelegenheit, um über das diesjährige Spendenziel zu informieren. Unter dem Leitgedanken „Schule statt Fabrik – Sternsingen für Kinderrechte“ richtet die bundesweite Aktion den Blick besonders auf die schwierige Situation arbeitender Kinder in Bangladesch. Noch bis Samstag, 10. Januar, ziehen die Gruppen durch Langenfelder Straßen, um Geld für betroffene Gleichaltrige zu sammeln.

 

L-11-Berghausener-Blumentopf

 

 

Spenden für Bildung weltweit

Das gesammelte Geld fließt an das Kindermissionswerk, das vor Ort Projekte zur schulischen Förderung unterstützt. Auch der Bürgermeister beteiligte sich an der Sammlung und übergab einen Beitrag im Namen der Stadt. Er hob hervor, wie wertvoll der Einsatz der Sternsinger sei: Kinderarbeit gehöre in vielen Teilen der Welt weiterhin zum Alltag, erklärte er sinngemäß. Aktionen wie das Sternsingen machten auf dieses Problem aufmerksam und eröffneten zugleich die Möglichkeit, konkret etwas für bessere Bildungsangebote zu tun. Bildung schenke den Kindern neue Chancen und eine hoffnungsvollere Zukunft.

bearb. GT
Quelle und Foto: Stadt Langenfeld

 

 

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