
Ein nächtlicher Einsatz mit hohem Aufwand hat in Langenfeld zur Festnahme zweier Verdächtiger geführt. Polizei, Diensthunde und sogar ein Hubschrauber waren im Einsatz, um mutmaßliche Einbrecher aufzuspüren.
Alarm vom Werksgelände
Kurz nach Mitternacht (Donnerstag 26. März), gegen 0:20 Uhr, schlug ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes Alarm. Er hatte verdächtige Aktivitäten auf dem ehemaligen „ara-Gelände“ an der Straße Zur Schlenkhecke beobachtet und vermutete einen Einbruch. Als zahlreiche Polizeikräfte eintrafen, bestätigte sich der Verdacht: Mehrere Personen flüchteten über das Gelände oder zogen sich in eine der Hallen zurück.
Verfolgung aus der Luft
Die Situation entwickelte sich schnell zu einer großangelegten Fahndung. Ein Polizeihubschrauber unterstützte die Einsatzkräfte am Boden und lieferte entscheidende Hinweise zu den Fluchtwegen der Verdächtigen. Nur rund 25 Minuten nach dem Alarm gelang die erste Festnahme: Ein 34-jähriger Mann wurde im Bereich Am Brückentor aufgegriffen.
Zweiter Zugriff nach Versteckspiel
Doch damit war der Einsatz noch nicht beendet. Etwa eine Stunde später versuchte ein weiterer Verdächtiger, das Gelände zu verlassen. Mehrere Beamte nahmen sofort die Verfolgung auf. Mithilfe erneuter Hinweise aus der Luft konnte der Mann schließlich in seinem Versteck entdeckt werden. Auch er – ein 38-jähriger Rumäne – wurde in der Nähe der Straße Am Brückentor festgenommen.
Spur führt zu verdächtigem Fahrzeug
Bei der Durchsuchung des zweiten Festgenommenen stießen die Beamten auf einen Autoschlüssel. Das dazugehörige Fahrzeug fanden sie unweit des Einsatzortes. Auffällig: Die Kennzeichen gehörten zu einem anderen Wagen, was den Verdacht weiter erhärtet. Parallel suchten zwei Diensthunde das Gelände nach weiteren Beteiligten ab, jedoch ohne zusätzliche Funde.
Ziel: wertvolles Kupfer
Nach aktuellem Stand gehen die Ermittler davon aus, dass die Männer gewaltsam in das Gelände eingedrungen waren, um bereits vorbereitete Kupferrohre zu stehlen. Das Material war offenbar zuvor in der Halle zurechtgeschnitten worden. Die Ermittlungen dauern weiterhin an. Ob die beiden Tatverdächtigen noch im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt werden, wird derzeit geprüft.
bearb. GT
Quelle: Kreispolzeibehörde
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