
Der Schutz von Kindern und Jugendlichen steht in Langenfeld künftig noch stärker im Mittelpunkt: Mit dem neuen Langenfelder Kinderschutzsiegel schafft die Stadt ein sichtbares Zeichen für Qualität, Sicherheit und Verantwortung in der Arbeit mit jungen Menschen.
Einheitliche Standards für mehr Vertrauen
Das Siegel wird an Einrichtungen und Vereine vergeben, die verbindliche Kriterien im Bereich Kinderschutz erfüllen. Dazu gehört unter anderem, dass nur überprüfte Personen mit Kindern und Jugendlichen arbeiten dürfen – geregelt durch eine Vereinbarung nach § 72a SGB VIII. Darüber hinaus müssen alle teilnehmenden Organisationen ein umfassendes Rechte- und Schutzkonzept vorlegen, das Prävention, Beschwerdewege und klare Handlungsstrategien im Verdachtsfall definiert.
Fortbildung und externe Prüfung
Damit der Schutz dauerhaft gewährleistet bleibt, organisiert die Stadt regelmäßige Schulungen für Fachkräfte. Diese sollen Wissen vertiefen, Sicherheit im Umgang mit sensiblen Situationen fördern und eine Kultur des Hinsehens stärken. Alle drei Jahre wird zudem geprüft, ob die Einrichtungen weiterhin alle Anforderungen erfüllen. Erst dann darf das Siegel weitergeführt werden – ein Verfahren, das Transparenz und Glaubwürdigkeit sichert.
Ein sichtbares Zeichen für Verantwortung
Das Langenfelder Kinderschutzsiegel steht damit nicht nur für Qualität, sondern für ein klares Bekenntnis zu Offenheit, Achtsamkeit und Verantwortung. Eltern können künftig auf einen Blick erkennen, welche Einrichtungen nachweislich hohe Schutzstandards umsetzen – ein wichtiges Signal für Vertrauen und Sicherheit in der Kinder- und Jugendarbeit.
Bearb. GT
Quelle: Stadt Langenfeld
Fotomontage: anzeiger24.de
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