
Nach den jüngsten Hitzewellen baut die Stadt Langenfeld ihren Hitzeschutz weiter aus und ruft Unternehmen, Praxen und Einrichtungen zur Unterstützung auf. Gesucht werden sogenannte „Kühle Orte“, an denen sich insbesondere ältere Menschen bei extremer Hitze zeitweise aufhalten und abkühlen können.
Gemeinsam gegen die Folgen der Hitze
Die vergangenen Wochen hätten gezeigt, wie stark anhaltende Hitze den Rettungsdienst sowie Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser belasten kann. Deshalb setzt die Stadt neben eigenen Maßnahmen auch auf die Mithilfe der Bürgerschaft und lokaler Betriebe. Als „Kühle Orte“ kommen beispielsweise klimatisierte Arztpraxen, Apotheken, Geschäfte, Restaurants, Banken oder Büros infrage. Oft genügen bereits einige Sitzgelegenheiten, damit Menschen während der heißesten Stunden des Tages Schutz vor den hohen Temperaturen finden.
Anmeldung und Übersicht geplant
Interessierte Einrichtungen können ihre Räume über ein Online-Formular auf der Internetseite der Stadt anmelden. Die gemeldeten Standorte werden anschließend auf einer Übersichtskarte veröffentlicht, damit Bürgerinnen und Bürger schnell einen geeigneten Aufenthaltsort finden können. Das Angebot soll vor allem an Tagen mit Temperaturen ab 35 Grad genutzt werden.
Taskforce eingerichtet
Auch das Rathaus beteiligt sich an der Aktion: Während extremer Hitze steht die Freiwilligenagentur im Pavillon unter dem Ratssaal als „Kühler Ort“ zur Verfügung. Unabhängig davon hat die Stadt eine „Taskforce Extremwetter“ eingerichtet, um sich künftig noch besser auf Hitzewellen und andere Wetterextreme vorzubereiten. Weitere Infos: https://www.langenfeld.de
Suchbegriff „Kühle Orte“.
bearb. GT
Quelle und Foto (Ki-generiert): Stadt Langenfeld
Weitere Nachrichten aus Langenfeld gibt es unter www.anzeiger24.de/langenfeld/news/
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