Wenn es nach den Stadtvorständen Langenfeld und Solingen geht: Ja …
Die Vorstände der Städte Langenfeld und Solingen haben bei einer gemeinsamen Vorstandssitzung ihr Vorgehen bei wichtigen Infrastruktur-Projekten abgestimmt. Dazu zählt ein zusätzlicher Bahn-Haltepunkt in Landwehr, den es bereits in den Sechzigerjahren gegeben hat. Langenfeld hatte sich zuvor mit dem Kreis Mettmann auf einen Standort im Bereich Landwehrstraße / Wipperauer Straße verständigt.
Wie der gemeinsamen Pressemitteilung zu entnehmen ist, bietet nach Einschätzung der Stadtplaner beider Städte der gewählte Standort eine gute Anbindung an die bereits vorhandene Infrastruktur – vor allem auch im Hinblick auf die Buslinien in Richtung Ohligs, Aufderhöhe, Langenfeld und Leichlingen.
Im nächsten Stepp müssen sich der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und der Zweckverband go.Rheinland mit dem Thema beschäftigen. Dort wird derzeit eine S-Bahnlinie Düsseldorf – Solingen – Opladen – Köln geprüft. In diesem Zusammenhang fordern Langenfeld und Solingen den Haltepunkt in Landwehr sowie den Bau des dritten Gleises.
Weiteres Thema: Standstreifen-Ertüchtigung auf der A 3
Auch das Thema Standstreifen-Ertüchtigung auf der A 3 war auf der Tagesordnung beider Städte, die einen Ausbau auf acht Spuren ablehnen. „Diese Haltung soll in entsprechenden Schreiben an die zuständigen Ministerien noch einmal unmissverständlich zum Ausdruck gebracht werden“, wird in der entsprechenden Pressemitteilung betont: „Das ist der regionale Konsens, von dem wir auch nicht abrücken„, betonen Langenfelds Bürgermeister Frank Schneider und Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach. Ein begleitender Antrag, der eine temporäre Ertüchtigung der Standstreifen ermöglichen soll, dürfe daher auch keineswegs so ausgelegt werden, dass auf diesem Wege schon Fakten für einen dauerhaften Ausbau auf acht Spuren geschaffen werden, betonten die beiden Stadtchefs. „In diesem Punkt besteht in der Region große Einigkeit.“
Infos/Foto: Stadt Solingen
BU: Langenfelds Bürgermeister Frank Schneider (4. v. l.) und Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach (5. v. r.) im Austausch mit den Vertretern der Ressortleitungen beider Verwaltungen.
