Bei einem sogenannten „Dooring-Unfall“ wurde eine 63-jährige Radfahrerin gestern gegen 18 Uhr an der Hand so schwer verletzt, dass sie mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden musste.
Eine 43-jährige Langenfelderin stand mit ihrem Mazda in einer Parkbucht am rechten Fahrbahnrand der Hauptstraße in Höhe eines Optikers, als wohl ihre 13 Jahre junge Tochter die Beifahrertür öffnete, ohne auf den rückwärtigen Verkehr zu achten. Hierdurch kam die Radfahrerin zu Fall, stürzte auf ihre Hand und musste mit dem Verdacht auf eine schwere Verletzung mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.
Die Polizei nimmt diesen Unfallhergang zum Anlass, um erneut auf die Gefahr für Radfahrerinnen und Radfahrer durch das Öffnen von Autotüren hinzuweisen. „Solche Dooring“-Unfälle passieren leider immer wieder: Autofahrerinnen und Autofahrer sowie weitere Insassen sollten sich daher immer unbedingt mittels Schulterblick vergewissern, dass sich kein Fahrrad dem Auto nähert. Dabei hilft auch der so genannte „Holländische Griff“: Hierbei wird die Fahrertür immer mit der rechten Hand geöffnet. Der Oberkörper dreht sich dadurch automatisch seitlich nach hinten, sodass Radfahrer nicht übersehen werden. Auch Beifahrer und weitere Insassen sollten die Tür immer mit der weiter entfernten Hand öffnen.“
Infos/Foto: Kreispolizei Mettmann
