
Im Rahmen ihres Projekts „ZOOM“ (ein Projekt zur Kriminalitätsbekämpfung) hat die Kreispolizeibehörde Mettmann am heutigen Freitag (28. März 2025) einen direktionsübergreifenden Schwerpunkteinsatz gegen Eigentumskriminalität in Langenfeld durchgeführt. Hierbei führten sowohl zivile Kräfte als auch uniformierte Polizeibeamte aus dem Wach- und Wechseldienst gemeinsame Kontrollen durch ⎻ mit dem Ziel, Taschendieben das Handwerk zu legen ⎻ mit Erfolg: So konnten gleich zwei Taschendiebinnen auf frischer Tat festgenommen werden.
In den vergangenen Wochen hatte die Polizei bei der Auswertung der Kriminalitätslage einen Anstieg der Taschendiebstahlsdelikte in der Innenstadt festgestellt. Insbesondere in den Supermärkten und Geschäften in der City nutzten die Diebe günstige Tatgelegenheiten, um im Gedränge oder in einem unachtsamen Moment die Handtaschen oder Portemonnaies ihrer Opfer zu entwenden.
Um diesem Problem entgegenzuwirken gab es den heutigen Schwerpunkteinsatz: Zivile Kräfte verteilten sich dazu zunächst an neuralgischen Punkten in der Innenstadt und observierten verdächtige Personen. Gegen 12 Uhr konnte eines dieser Teams in einem Bekleidungsgeschäft in der Stadtgalerie zwei Frauen dabei beobachten, die sich in verdächtiger Art und Weise einer 87 Jahre alten Frau näherten, die eine Handtasche um ihre Schulter trug. Eine der beiden Frauen öffnete von hinten die Handtasche und griff daraufhin hinein. Die Beamten schritten ein und nahmen die beiden Frauen kurz darauf fest.
Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Polizeibeamten fest, dass es sich bei den beiden um zwei Frauen im Alter von 37 und 40 Jahren aus Bosnien-Herzegowina handelte, die bereits mehrfach wegen Diebstahlsdelikten polizeilich in Erscheinung getreten sind. Gegen die beiden Frauen wurden entsprechende Verfahren eingeleitet.
Im Anschluss an die erfolgreichen Festnahmen bestreiften uniformierte Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten offen die Innenstadt. Hierbei führten sie zudem zahlreiche Bürgergespräche ⎻ auch, um vor den Maschen von Taschendieben zu warnen.
Infos/Foto: Kreispolizei Mettmann
