
Langenfeld setzt bei der Entwicklung ehemaliger Gewerbeflächen auf Transparenz und Beteiligung. Gemeinsam mit der Stadtentwicklungsgesellschaft Langenfeld (SEG) gestaltet die Stadt derzeit die früheren Standorte der Unternehmen ara sowie Neumann & Büren neu. Wie dieser Wandel konkret aussehen kann, lässt sich Ende Januar direkt vor Ort erleben.
Einblick in einen sonst verschlossenen Ort
Am Samstag, 24. Januar, öffnet das frühere ara-Gelände von 11 bis 16 Uhr seine Tore für die Öffentlichkeit. Besucherinnen und Besucher haben an diesem Tag die seltene Gelegenheit, das Areal zu erkunden, seine Geschichte kennenzulernen und sich ein Bild von den Zukunftsplänen zu machen. Ziel ist es, den Dialog frühzeitig zu suchen und Ideen aus der Bürgerschaft aufzugreifen. Mitarbeitende e der SEG stehen während des gesamten Tages für Gespräche bereit und stellen die aktuellen Konzepte für das neue Quartier vor. Ergänzend werden geführte Rundgänge durch die Gebäude angeboten, die jeweils zur vollen Stunde starten.
Street Art als Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft
Besonders ins Auge fällt die kreative Verwandlung des Areals: Internationale Street-Art-Künstlerinnen und -Künstler haben die alten Mauern in den vergangenen Monaten in eine offene Galerie verwandelt. Kreative aus ganz Deutschland und mehreren europäischen Ländern haben das Gelände genutzt und ihm einen ganz eigenen Charakter verliehen – ein Aspekt, der bei den Führungen ebenfalls im Fokus steht.
Mitmachen ausdrücklich erwünscht
Die Volkshochschule Langenfeld beteiligt sich aktiv am Beteiligungsprogramm. Das Stadtmuseum und das Stadtarchiv ergänzen den Tag mit ausgewählten Exponaten zur historischen Bedeutung des Areals. Für junge Gäste gibt es eine Malaktion sowie eine kindgerechte Geschichte rund um die bekannte Figur „Lurchi“. Darüber hinaus stellt sich das genossenschaftliche LeiLa-Wohnprojekt vor, das gemeinschaftliches Wohnen in Langenfeld voranbringen möchte und eine mögliche Perspektive auf dem ara-Gelände sieht. Interessierte können sich hier über alternative Wohnformen informieren und ins Gespräch kommen.
Engagement für den guten Zweck
Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Ein Imbissangebot steht bereit, dessen Erlös der Langenfelder Tafel zugutekommt. Spenden sind willkommen und unterstützen ein wichtiges soziales Anliegen in der Stadt.
Bearb.: GT
Quelle: Stadtverwaltung Langenfeld
Foto: anzeiger24.de
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