
Ausgediente Sitzmöbel wurden in Langenfeld zu echten Unikaten: In einem gemeinsamen Wettbewerb der Umweltberatung der Verbraucherzentrale und der Stadt Langenfeld haben Schülerinnen und Schüler aus drei Schulen gezeigt, wie sich scheinbar wertlose Möbel mit Kreativität und handwerklichem Einsatz in echte Hingucker verwandeln lassen.
Vom Sperrmüll zum Ausstellungsstück
Mit Schraubenzieher, Schleifpapier, Lack, neuen Stoffen und viel Einfallsreichtum nahmen die Jugendlichen alte Stühle unter die Lupe. Was zuvor wackelig oder abgenutzt war, erhielt nicht nur einen neuen Look, sondern oft auch eine neue Funktion. Die Ergebnisse dieses Upcycling-Projekts sind ab sofort im Foyer des Rathauses am Konrad-Adenauer-Platz zu sehen.
Nachhaltigkeit praktisch erlebt
Ziel des Wettbewerbs ist es, ein Zeichen gegen die zunehmende Wegwerfmentalität zu setzen. Schnell fanden sich engagierte Klassen der LVR-Paul-Klee-Schule, der Prismaschule und der Kopernikus-Realschule, die das Projekt in Eigenregie umsetzten. Mit einfachen Werkzeugen und ohne große Vorkenntnisse entstanden individuelle Einzelstücke, die es so kein zweites Mal gibt. Der praktische Zugang machte nicht nur Spaß, sondern vermittelte auch, dass nachhaltiges Handeln alltagstauglich ist.
Ausstellung noch bis Ende Januar
Am Ende des Wettbewerbs begutachtet eine Jury die upgecycelten Stühle. Die besten Arbeiten werden mit einem Preisgeld ausgezeichnet, das jeweils dem Förderverein der beteiligten Schulen zugutekommt. Finanziert werden die Preise aus den Spenden der Aktion „1000 Thermo-Becher für Langenfeld“. Interessierte können die außergewöhnlichen Möbelstücke noch bis zum 30. Januar 2026 im Foyer der ersten Etage des Langenfelder Rathauses besichtigen. Die Ausstellung ist während der regulären Öffnungszeiten zugänglich.
bearb. GT
Quelle und Foto: Stadt Langenfeld
Du hast einen Tipp, eine Anregung, zu welchem Thema wir einmal recherchieren sollten?
Schreib uns an presse@deinlangenfeld.de. Deine Zuschrift wird streng vertraulich behandelt!
