
Die Bettine-von-Arnim-Gesamtschule (BvA, eine Gemeinschaftsschule der Kommunen Hilden und Langenfeld) braucht eine dringend eine neue Fachkraft bei der IT-Administration. Die Stadt Hilden will hierzu einen wichtigen Beitrag leisten. Der Hauptausschuss der Itterstadt hat dazu am 24. Juni 2026 die entsprechende Beschlussvorlage der Stadtverwaltung genehmigt.
„Der IT-Support wird derzeit überwiegend durch eine Lehrkraft sichergestellt, die diese Aufgaben bislang freiwillig zusätzlich zu ihrer originären Lehrtätigkeit und ohne gesonderte zeitliche Entlastung wahrnimmt“, heißt es dort. „Dieses Modell ist weder dauerhaft noch strukturell tragfähig. Die betreffende Lehrkraft wird Anfang 2028 in den Ruhestand treten.“
Währenddessen wird ein erhöhter Bearbeitungsaufwand erwartet, etwa durch die zunehmende Anzahl mobiler Endgeräte, den laufenden Supportbedarf der schulischen Infrastruktur, das Management der Microsoft-365-Umgebung sowie den technischen Support für pädagogische und administrative Netzwerke.
Was soll die neue Stelle kosten?
Die Hildener Verwaltung will daher eine neue Stelle schaffen und hat dafür folgende Kosten kalkuliert:
- 2026: 30 Personentage – 18.697 Euro Personalkosten
- 2027: 16 Personentage – 10.144 Euro Personalkosten
- 2028: 0,5 VZÄ – 64.614 Euro Personalkosten
Zum Vergleich: Ein externer IT-Dienstleister würde beim ermittelten Unterstützungsbedarf jährlich mindestens ca. 120.000 Euro jährlich kosten, zuzüglich Umsatzsteuer, rechnet das Rathaus vor.
„Warum soll das die Stadt Hilden alleine tragen“, wollte Ratsherr Marlon Bucholz (AfD) in der Ausschusssitzung wissen. Die Stadt Langenfeld habe bereits die Aufgaben in den Bereichen Gebäudemanagement, Personal, Buchhaltung und Rechnungsprüfung übernommen, antwortete die Beigeordnete Mona Wolke-Ertel.
Zweckverbandsumlage: Für Hilden bleibt nur ein Eigenanteil
Wichtig zu betonen sei außerdem, dass letztendlich der Zweckverband die Kosten übernimmt, an dem auch die Stadt Langenfeld beteiligt ist.
Heißt also: „Da die Stadt Hilden über die Zweckverbandsumlage rund ein Drittel der Verbandskosten trägt, verbleibt wirtschaftlich betrachtet ein entsprechender, nachgelagert über die Zweckverbandsumlage zu erbringender Eigenanteil bei der Stadt Hilden“, erklärt die Verwaltung weiter.
Die Mehrheit des Hauptausschusses überzeugte dieses Konzept und stimmte zu – mit Ausnahme der beiden Ratsmitglieder der AfD.
Wichtig dabei zu wissen: Die Zweckverbandsversammlung muss dieses Votum noch bestätigen.
Wenn dies geschieht, soll die neue Stelle im Stellenplan 2027 eingebunden werden. Die tatsächliche Besetzung ist möglichst erst ab Januar 2028 vorgesehen.
Bericht: KA
Fotos: anzeiger24.de / Ki generiert
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