
Ein vermutlich falsch entsorgter Akku hat am Dienstagmorgen einen aufwendigen Feuerwehreinsatz in Langenfeld ausgelöst. Während einer Sperrmüllabfuhr bemerkten Mitarbeitende des städtischen Betriebshofes Rauch aus dem Aufbau eines Entsorgungsfahrzeugs.
Fahrer reagiert geistesgegenwärtig
Da sich der Brandherd im Inneren des Fahrzeugs befand und ein Entladen vor Ort nicht mehr sicher möglich war, steuerte der Fahrer den Wagen direkt zur Hauptfeuerwache. Dort begann ein stundenlanger Löscheinsatz. Die Einsatzkräfte vermuteten einen defekten Akku als Ursache. Um an das Feuer im Inneren der Müllladung zu gelangen, mussten zunächst Öffnungen in den Fahrzeugaufbau geschnitten werden. Selbst spezielle Löschmittel brachten zunächst keinen vollständigen Erfolg.
Spezialgerät aus Ratingen angefordert
Zur Unterstützung rückte schließlich die Feuerwehr Ratingen mit einem speziellen Hochdruck-Löschsystem an. Mit fein zerstäubtem Wasser konnte der Brand schließlich unter Kontrolle gebracht werden. Anschließend wurde das Fahrzeug unter Begleitung von Polizei und Feuerwehr zum Betriebshof an der Hansastraße gebracht und dort vollständig entleert. Insgesamt dauerte der Einsatz rund sieben Stunden. 38 Einsatzkräfte waren beteiligt.
Warnung vor falscher Entsorgung
Feuerwehr und Betriebshof warnen eindringlich davor, Akkus, Batterien oder Powerbanks im Haus- oder Sperrmüll zu entsorgen. Die Geräte stellen ein erhebliches Brandrisiko dar und müssen über spezielle Sammelstellen – Annahmestelle Hansestraße – oder den Handel entsorgt werden.
bearb. GT
Quelle und Foto: Feuerwehr Langenfeld
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