
Am Donnerstag, 26. März gegen 2:10 Uhr wurde ein Bewohner der Friedrich-Krupp-Straße im Langenfelder Stadtteil Richrath unsanft aus dem Schlaf gerissen. Der Grund: eine heftige Explosion. Als er nach draußen blickte, bot sich ihm ein deutliches Bild der Verwüstung. Ein Zigarettenautomat vor einem Wohnhaus war komplett zerstört. Noch vor Ort bemerkte der Zeuge drei dunkel gekleidete Personen, die hastig in Richtung Götscher Weg flüchteten.
Täter verlieren Beute auf der Flucht
Die alarmierte Polizei traf schnell ein und leitete umgehend eine Fahndung ein. Doch die mutmaßlichen Täter konnten entkommen. Immerhin machten die Einsatzkräfte am Tatort eine überraschende Entdeckung: Offenbar hatten die Flüchtigen es eilig – so eilig, dass sie einen Großteil ihrer Beute zurückließen. Insgesamt stellten die Beamten mehr als 150 Zigarettenschachteln sowie etwas Bargeld sicher.
Serie von Automatensprengungen?
Ob die Tat in Richrath in Zusammenhang mit einer ähnlichen Explosion aus der Vorwoche im Stadtteil Immigrath steht, ist derzeit noch unklar. Auch weitere Berichte über nächtliche Knallgeräusche in Langenfeld fließen in die Ermittlungen ein. Die Polizei prüft, ob es sich um eine Serie handeln könnte.
Polizei bittet um Hinweise
Die Ermittler setzen nun auch auf die Mithilfe der Bevölkerung. Wer in der Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zu den flüchtigen Personen geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Langenfeld Rufnummer 02173 288-6310 zu melden.
bearb. GT
Quelle: Kreispolizeibehörde Mettmann
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