Was im Abfluss alles verschwindet

Infostand auf dem Markt am 4. September: Bewussterer Umgang mit Abwasser

Feuchttücher, Medikamente, Speisereste, Fette, Öle und Chemikalien: Viele Dinge, die täglich im Haushalt anfallen, landen noch immer in der Toilette oder im Abfluss. Doch damit verschwinden sie keineswegs einfach. Sie belasten Kanalisation, Kläranlagen und im schlimmsten Fall auch unsere Gewässer. Mit der Kampagne „Nächster Halt Burbach – Dem Abwasser auf der Spur“ machen die Verbraucherzentrale NRW, die Umweltberatung der Verbraucherzentrale Langenfeld und die Stadt Langenfeld auf die oft unsichtbaren Folgen unseres Alltags aufmerksam.

Auf Spurensuche in der Innenstadt

Seit Montag sind in der Langenfelder Innenstadt auffällige Graffiti und Aufkleber in Form von Kanaldeckeln zu entdecken. Sie informieren nicht nur über den richtigen Umgang mit Abwasser, sondern gehören auch zu einer Schnitzeljagd. Wer das Lösungswort findet, kann sich im September und Oktober bei den Infoständen oder in der Verbraucherzentrale am Konrad-Adenauer-Platz 1 eine Überraschung abholen.

Kleine Fehler, große Folgen

Besonders problematisch sind Arzneimittelreste, die über das Abwasser in die Umwelt gelangen können. Auch Feuchttücher, Hygieneartikel, Haare sowie Fette und Öle verursachen erhebliche Probleme und müssen fachgerecht entsorgt werden. Die Aktion erklärt außerdem, welche unterschiedlichen Wege Regen- und Schmutzwasser in der Trennkanalisation nehmen. Praktische Tipps sollen zeigen, wie Verbraucherinnen und Verbraucher mit einfachen Veränderungen im Alltag zum Schutz der Ressource Wasser beitragen können.

 

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Informationen und Aktionen vor Ort

Ergänzt wird die Kampagne durch die Ausstellung „Arzneimittel in der Umwelt“, die auf die Folgen von Medikamentenrückständen aufmerksam macht. Wer mehr erfahren oder an der Schnitzeljagd teilnehmen möchte, hat dazu am 4. September Gelegenheit: Dann informieren die Beteiligten mit einem Stand auf dem Markt über die Kampagne und geben praktische Hinweise für einen besseren Schutz der Gewässer.

bearb. GT
Quelle: Verbraucherzentrale NRW Beratungsstelle Langenfeld
Foto: Stefan Pollmanns Stadt Langenfeld zeigt von links nach rechts: Philipp Müller Referat Tiefbau, Verkehr, Klimaschutz Stadt Langenfeld, Jessica Langenbach Referentin Fremdstoffe im Abwasser Verbraucherzentrale NRW, Laura Leuders Umweltberaterin Verbraucherzentrale NRW Beratungsstelle Langenfeld

 

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