Kreuz Leverkusen-West: Vollsperrung wird nach drei Wochen aufgehoben

Stahlüberbau für zweites Teilbauwerk ist gesetzt – Doch die Arbeiten gehen noch weiter

Im Laufe des Mittwochnachmittags, 20. Mai 2026, wird die Vollsperrung der A59 rund um das Kreuz Leverkusen-West nach drei Wochen sukzessive aufgehoben. Das teilt die Autobahn GmbH Rheinland mit. Ab Ende April wurde der fertige Stahlüberbau für das zweite Teilbauwerk der neuen Rheinbrücke in seine endgültige Position gerückt.

 

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Beim Radweg gelten wieder die bekannten Umleitungen

Während die A59 für den motorisierten Verkehr vollständig gesperrt war, blieb die Verbindung für Radfahrende und Fußgänger erhalten. Sie fuhren in den vergangenen drei Wochen über ein Provisorium direkt am Rheinufer – ein beleuchteter Behelfsweg, der über die gesperrte A 59 durch das Baufeld führte und am Ende an den bestehenden Radweg anschloss.

Bereits ab Dienstagmorgen, 19. Mai, gegen 10 Uhr, gelten wieder die bekannten Umleitungen: Die Verbindung zwischen Wiesdorf und Rheindorf führt über Bürrig parallel zum Westring. Dort gibt es eine zusätzliche Querungsmöglichkeit über den Westring am Knotenpunkt Rheinallee – sie verkürzt die Strecke um rund 700 Meter und ermöglicht einen direkten Zugang zum Neuland-Park.

 

„Voraussichtlich ab Frühjahr 2027 wird nach aktuellem Stand ein gesicherter, dauerhafter Radweg durch das Baufeld führen“, heißt es weiter. „Die Rheinbrücke wird zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertiggestellt sein – aber Radfahrende können dann wieder den altbekannten Rheinuferradweg nutzen.“

 

Weitere Arbeiten im Kreuz Leverkusen-West starten im Herbst

Die sogenannte K36 – ein Brückenbauwerk im Kreuz Leverkusen-West, welches den Verkehr von der A59 aus Düsseldorf kommende auf die A1 leitet – wird abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Die Arbeiten starten nach aktuellem Stand Ende 2026. Um die Verbindung auf die A1 während der rund 30-monatigen Bauzeit aufrecht zu erhalten, wird die Kreuzung Rheinallee/Westring zu einem sogenannten Turbokreisel umgebaut.

 

Der Turbokreisel entsteht im Herbst dieses Jahres. Die Arbeiten dauern etwa zwei Monate und werden bei laufendem Verkehr erfolgen. Unter anderem wird die Fläche des Knotenpunkts neu asphaltiert, denn der Turbokreisel benötigt mehr Platz. Mit Sperrung der K36 wird er unter Verkehr genommen.

Weitere Informationen gibt es auf der Projektwebsite

Quelle/Foto: Autobahn GmbH
bearb: KA

 

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