Gemeinsam für schnellere Hilfe

Erkrath und Langenfeld bestellen zukünftig Rettungswagen zusammen

Die Städte Erkrath und Langenfeld gehen bei der Ausstattung ihres Rettungsdienstes künftig gemeinsame Wege. Nachdem beide Stadträte zugestimmt und die Bürgermeister die Vereinbarung unterzeichnet hatten, hat nun auch die Kommunalaufsicht des Kreis Mettmann grünes Licht gegeben. Damit steht der gemeinsamen Beschaffung neuer Rettungstransportwagen nichts mehr im Weg.
Insgesamt sollen 13 neue Fahrzeuge angeschafft werden – fünf für Erkrath und acht für Langenfeld. Ziel der Kooperation ist es, Kosten zu senken und die Beschaffung effizienter zu gestalten.

Mehr Fahrzeuge, bessere Konditionen

Rettungswagen sind täglich im Dauereinsatz und müssen regelmäßig ersetzt werden. Durch die gemeinsame Bestellung steigt das Auftragsvolumen deutlich. Beide Städte versprechen sich davon bessere Preise und schnellere Lieferzeiten. Gerade kleinere Kommunen haben in der Vergangenheit immer wieder erlebt, dass sie bei Herstellern längere Wartezeiten in Kauf nehmen mussten.
Darüber hinaus denken die beiden Städte bereits einen Schritt weiter: Perspektivisch soll ein gemeinsamer Pool für Ersatzfahrzeuge aufgebaut werden. So könnten Ausfälle künftig flexibler und kostengünstiger überbrückt werden, ohne kurzfristig teure Mietfahrzeuge organisieren zu müssen.

 

L-5-Seyffarth

 

Modell mit Zukunftspotenzial

Auch im Kreishaus wird die Zusammenarbeit positiv bewertet. Landrätin Bettina Warnecke sieht in der Kooperation ein gelungenes Beispiel dafür, wie Kommunen durch gemeinsame Projekte wirtschaftlicher und zukunftsorientierter handeln können. Die Bürgermeister beider Städte betrachten das Projekt zudem als möglichen Auftakt für weitere gemeinsame Beschaffungen. Denkbar sei künftig sogar eine größere Zusammenarbeit mehrerer Kommunen im Kreisgebiet, um Risiken zu minimieren und langfristig wirtschaftliche Vorteile zu erzielen.

bearb. GT
Quelle: Kreis Mettmann
Foto: anzeiger24.de

 


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