
Breite Mehrheit spricht sich für Anerkennung bürgerschaftlichen Engagements aus
In seiner jüngsten Sitzung hat der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt die Einführung der Ehrenamtskarte NRW mit großer Mehrheit empfohlen. Der Beschluss wurde mit 13 Ja-Stimmen bei 2 Gegenstimmen und keinen Enthaltungen gefasst. Damit folgt das Gremium einer Initiative der Verwaltung, die das ehrenamtliche Engagement vor Ort stärker würdigen möchte.
Anerkennung für besonderes Engagement
Mit der geplanten Ehrenamtskarte sollen Bürgerinnen und Bürger, die sich in besonderem Maße für das Gemeinwohl einsetzen, künftig von Vergünstigungen profitieren. Voraussetzung ist ein regelmäßiges Engagement von mindestens fünf Stunden pro Woche beziehungsweise 250 Stunden im Jahr.
Die Karte eröffnet Zugang zu Ermäßigungen in kommunalen Einrichtungen sowie bei Partnern aus der Wirtschaft. Ziel ist es, die Attraktivität des Ehrenamts weiter zu steigern und gleichzeitig die Wertschätzung gegenüber engagierten Menschen sichtbar zu machen.
Reaktion auf veränderte Bedürfnisse
Bereits in der Vergangenheit hatte sich die Stadt mit der Einführung einer Ehrenamtskarte befasst, sich jedoch zunächst für andere Formen der Unterstützung entschieden. Inzwischen habe sich jedoch ein deutlicher Wunsch vieler Engagierter abgezeichnet, Teil des landesweiten Programms zu werden. Diesem Anliegen trägt die aktuelle Beschlusslage Rechnung.
Umsetzung noch im Jahr 2026 geplant
Nach der Empfehlung des Ausschusses liegt die endgültige Entscheidung nun beim Stadtrat. Ziel ist es, die Ehrenamtskarte noch im Laufe des Jahres 2026 einzuführen.
Zu den nächsten Schritten zählen unter anderem der Abschluss einer Vereinbarung mit dem Land Nordrhein-Westfalen, die Gewinnung lokaler Partner sowie die konkrete Ausgestaltung der Vergünstigungen.
Quelle: Stadt Langenfeld
Bericht: LT
Fotos/Video: anzeiger24.de
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