
Ein dreister Trickdiebstahl hat sich am Donnerstagnachmittag (12. März) in Langenfeld ereignet. Eine 70-jährige Frau wurde auf der Talstraße von Unbekannten angesprochen – wenige Augenblicke später war ihre wertvolle Halskette verschwunden. Die Polizei ermittelt und sucht nach Zeugen.
Freundliche Nachfrage entpuppt sich als Masche
Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler war die Seniorin gegen 15.45 Uhr zu Fuß auf der Talstraße unterwegs, als ein Auto neben ihr anhielt. Die Insassen erkundigten sich nach dem Weg zu einer Apotheke. Die Langenfelderin half bereitwillig weiter. Kurz darauf wollte sich eine Mitfahrerin offenbar für die Auskunft bedanken und bot der Frau eine Halskette an. Als diese das Geschenk höflich ablehnte, stieg die Täterin aus dem Wagen und versuchte dennoch, ihr die Kette umzulegen. Erst als der Ehemann der 70-Jährigen eingriff, brach die Frau die Aktion ab, ließ die vermeintliche Geschenk-Kette fallen und sprang zurück ins Auto. Der Wagen fuhr anschließend davon.
Teurer Verlust bemerkt
Erst nach dem Vorfall stellte die Seniorin fest, dass ihre eigene goldene Halskette verschwunden war. Der Wert des Schmuckstücks liegt laut Polizei bei rund 1500 Euro. Offenbar hatte die Täterin während des Ablenkungsmanövers den Schmuck unbemerkt abgenommen.
Polizei sucht Zeugen
Die mutmaßliche Diebin wird auf etwa 40 bis 45 Jahre geschätzt, ist rund 1,70 Meter groß und schlank. Ihr Erscheinungsbild wird als osteuropäisch beschrieben. Sie trug eine Bluse mit rotem Muster sowie ein locker gebundenes Kopftuch. Auffällig waren außerdem sehr lange, weiß lackierte Fingernägel .Der Fahrer des Fluchtfahrzeugs – ein älterer silberfarbener VW-Kombi – soll etwa 30 bis 40 Jahre alt gewesen sein. Zu einer weiteren Insassin liegen bislang keine näheren Angaben vor.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise: Wer zur Tatzeit an der Talstraße verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Angaben zu dem Fahrzeug oder den Insassen machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizei Langenfeld unter Telefon 02173 288-6310 zu melden.
bearb. GT
Quelle: Kreispolizeibehörde Mettmann
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