Am Samstag, 3. Februar 2024, werden in Langenfeld rote Hände gesammelt
Das UNICEFJuniorTeam Langenfeld-Monheim-Hilden plant am Samstag, 3. Februar 2024, zwischen 10.30 bis 14 Uhr erneut die Aktion „Red Hand Day“ in der Innenstadt: Am Marktplatz 5 (vor „Kerkini-Burger Bar) haben alle die Chance, mit ihrem roten Handabdruck symbolisch „Nein“ zur Rekrutierung und zum Einsatz von Kindern und Jugendlichen in Konflikten zu sagen.
„Wir, das „UNICEFJuniorTeam Langenfeld-Monheim-Hilden“, haben die Aktion „Red Hand Day“ bereits mehrere Male durchgeführt. So sind in den letzten Jahren über 3.500 Handabdrücke zusammengekommen“, beschreibt das Team.
Die Rekrutierung von Kindern unter 15 Jahren gilt als Kriegsverbrechen. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen nicht gegen ihren Willen eingezogen werden oder an Kampfhandlungen teilnehmen. Das gilt seit dem 12. Februar 2002, an dem Tag trat das Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention zum Verbot des Einsatzes von Kindern und Jugendlichen als Soldatinnen und Soldaten in Kraft. Aus gutem Grund, denn: „Zwischen 2005 und 2021 wurden insgesamt über 266.000 schwere Kinderrechtsverletzungen in 30 Konfliktsituationen offiziell dokumentiert“, fasst das UNICEF JuniorTeam Langenfeld-Monheim-Hilden zusammen,.
Der „Red Hand Day“ ruft jährlich dazu auf, diese Kinderrechtsverletzungen zu stoppen. Zu den Kinderrechtsverletzungen, die völkerrechtlich als besonders schwerwiegend festgelegt wurden, zählen auch die Tötung und Verstümmelung von Kindern und Jugendlichen, sexuelle Gewalt, Entführungen, die Verweigerung des Zugangs zu humanitärerer Hilfe, Angriffe auf Schulen und Krankenhäuser.
Jedes Jahr am 12. Februar werden rote Handabdrücke gegen den Einsatz von Kindern und Jugendlichen im Krieg gesammelt und an die Politiker und Politikerinnen übergeben: Sie sollen diesen schweren Kinderrechtsverletzungen in bewaffneten Konflikten, die von den Vereinten Nationen besonders beobachtet werden, präventiv begegnen und ein Ende setzen.
Infos/Foto: UNICEFJuniorTeam Langenfeld-Monheim-Hilden
