Bürgerwerkstatt zu den alten Werksgeländen

Was soll aus ara und Neumann & Büren werden


Zwei Zukunftsstandorte – eine gemeinsame Aufgabe: Jetzt ist die Meinung der Bürgerinnen und Bürger gefragt“, leitet die Stadtverwaltung ein und lädt gemeinsam mit ihrer Stadtentwicklungsgesellschaft alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, in einem gemeinsamen Bürgerworkshops „an einem Anforderungsprofil für die Revitalisierung der beiden Werksgelände ara sowie Neumann & Büren im Langenfelder Stadtteil Immigrath zu arbeiten“. Passend dazu findet die Veranstaltung im Bürgersaal (Raum185) des Rathauses statt: Am Mittwoch, 9. August 2023, von 18 bis 21 Uhr soll also über die Zukunft der Gewerbeflächen beraten werden. 100 Personen können an dieser Veranstaltung teilnehmen und sollten sich deshalb bis zum 4. August 2023 anmelden: per Email unter elke.eggert@langenfeld.de oder per Telefon unter 02173 / 794-5101.

 

„Seit geraumer Zeit liegt direkt an der Güterbahnstrecke die Fläche der zum Teil noch aus dem 19. Jahrhundert stammenden Weberei Neumann & Büren brach. Heute befinden sich dort große, alte Gewerbehallen sowie ein ausgeprägter Baumbestand. Das zweite Gebiet, nur einige hundert Meter weiter östlich in Richtung der Autobahn A3, ist das zurzeit noch in Betrieb befindliche Gewerbeareal des Schuhherstellers ara. Die Entwicklung dieser, durch die Straße „Zur Schlenkhecke“ in zwei Bereiche geteilten Fläche, hat ebenfalls ein großes Potential, neue Impulse für die Entwicklung der Stadt Langenfeld zu setzen.“

 

Step-by-Step

 

 

Aber es gibt Vorgaben

Beide Areale sollen nicht einzeln betrachtet werden – und auch nicht, ohne ihr Umfeld einzubeziehen. Die Straße Hardt als Verbindungsglied der zwei Plangebiete soll daher mit einbezogen werden in die Ideenfindung“, heißt es aus der Stadtverwaltung, in dessen Hand sich beide Gewerbestandorte seit Ende 2022 befinden. 

 

Next Step ist eine Planungswerkstatt im Herbst, bei der fünf qualifizierte Teams aus Stadtplanern, Architekten und Landschaftsarchitekten städtebaulich-freiraumplanerische Konzepte für die Entwicklung dieser Flächen und der Verbindungsachse erarbeiten sollen.

 

Jetzt sind aber erstmal die Bürgerinnen und Bürger gefragt, in der oben genannten Bürgerwerkstatt die Aufgabenstellung für die Planer zu diskutieren beziehungsweise zu klären. Hierbei sollen aus der Bürgersicht wichtigen Gedanken und Wünsche sowie Anregungen und Hinweise für eine zukünftige Entwicklung der Flächen gesammelt werden.

 

Gesprächspunkte können laut Stadtverwaltung sein:

  • Welche Rahmenbedingungen müssen berücksichtigt werden?
  • Was braucht Langenfeld – Wohnen, Arbeiten, Infrastruktur?
  • Wie kann das Umfeld der beiden Areale einbezogen werden?
  • Welche Nutzungen sind für die einzelnen Flächen geeignet?
  • Wie können hier künftig „lebendige“ Quartiere entstehen?
  • Wie kann die Entwicklung zu einem „Leuchtturmprojekt“ für Langenfeld werden?

  

Infos: Stadt Langenfeld, Bild: 3D Schrägluftbild Kreis Mettmann

 

Seyffarth