Kindern, die Gewalt zwischen Eltern bzw. in der Familie miterleben mussten
„Wenn Kinder Gewalt zwischen den Eltern miterleben, ziehen sie sich häufig zurück, werden aggressiv oder haben Alpträume“, berichtet der SkF e.V. Langenfeld, der seit Anfang 2012 Kindern die Möglichkeit bietet, in einer Gruppe über das Geschehene zu reden. „Sie erhalten Unterstützung bei der Verarbeitung und können sich mit anderen Kindern, denen es ähnlich ging, austauschen. So erfahren sie auch, dass sie nicht alleine mit dem Erlebten sind.“
Neue Gruppe startet im November
Am 3. November 2022 startet eine neue Gruppe. Für das laufende Schuljahr treffen sich die Kinder jeden Donnerstag von 15 bis 16 Uhr in der Geschäftsstelle des SkF Langenfeld in der Immigrather Straße 40. Dort hat das Gruppenangebot erst vor kurzem einen eigenen Gruppenraum erhalten, der mithilfe von Spenden- und Fördergeldern renoviert und kindgerecht ausgestattet werden konnte. „Wir backen, erzählen viel, malen oder spielen Theater. Immer mit dem Hintergrund, das Erlebte anzunehmen und zu verarbeiten“, so Andrea Lehmann, Bereichsleiterin Jugend und Familie beim SkF Langenfeld. Mitmachen können Mädchen und Jungen ab dem Grundschulalter (6 bis 12 Jahre), die Zeugen gewalttätiger Konflikte zwischen den Eltern oder innerhalb der Familie wurden. Voraussetzung für die Teilnahme ist: „Die Trennung vom gewalttätigen Partner muss bereits stattgefunden haben. Da das Projekt komplett aus Spenden finanziert wird, ist die Teilnahme für die Kinder kostenfrei“, so der SkF e.V., der um Anmeldung bittet:
Entweder über die Geschäftsstelle des SkF auf der Immigrather Straße 40 in Langenfeld, per Telefon 02173/39476-0 oder Email info@skf-langenfeld.de.
Infos: SkF Langenfeld, Foto: pixabay
